• Der Wunsch zu Sparen ist größer als zu konsumieren

In unsicheren Zeiten wächst der Wunsch der europäischen Konsumenten, mehr zu sparen. 49 % der befragten Europäer wollen ihr finanzielles Polster vergrößern, während nur 41 % bereit sind, mehr Geld auszugeben. Es zeigen sich jedoch Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern.

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  • Höchste Sparneigung: Norwegen (71 %), Portugal (64 %), Schweden (63 %) und Dänemark (63 %).
  • Geringste Sparneigung: Frankreich (29 %), Belgien (36 %) und Slowakei (38 %). 

  • Deutschland: Mit 44 % liegen die Deutschen mit ihrer Sparneigung unter dem Durchschnitt von 49 %.

  • Mitteleuropäische Länder liegen bei der Konsumbereitschaft vorne.
  • Hohe Konsumneigung: Slowakei (73 %), Rumänien (63 %), Bulgarien (62 %) und Tschechien (60 %).
  • Geringe Konsumneigung: Ungarn (21 %) und Dänemark (26 %).

  • Deutschland: Mit einer geringen Konsumneigung von 32 % kommen die deutschen Konsumenten gemeinsam mit Großbritannien gleich nach Ungarn und Dänemark.

In Summe wollen die Konsumenten in den befragten europäischen Ländern - anders als im Vorjahr - die Ausgaben reduzieren.

  • 58 % der Befragten geben an, Lust zum Konsumieren zu haben. 47 % von ihnen glauben aber, dass ihnen dafür die nötigen Mittel fehlen. Das ist ein Plus von 7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert.
  • Das Dilemma ist vorrangig bei den mittelosteuropäischen Konsumenten festzustellen (Rumänien 66 %, Bulgarien 65 % und Polen 60 %).
  • 42 % der europäischen Konsumenten wollen weniger Geld auszugeben. Tschechien 56 %, Norwegen 55 % (trotz guter Wirtschaftslage), Belgien 51 % und Slowakei 50 %.

  • Die deutschen und österreichischen Konsumenten zeigen wie so oft ein sehr ähnliches Konsumentenverhalten. So auch in ihrer Absicht, ihre Ausgaben zu reduzieren und zu erhöhen (mit jeweils 57 % und 43 %).

  • In fast allen Konsumbereichen ist mit einer gesteigerten Kaufbereitschaft zu rechnen.
  • Reisen und Freizeit machen mit 60 % den Großteil aus. Die Konsumneigung ist zum Vorjahr deutlich gestiegen (+ 7 Prozentpunkte).
  • Auf Platz zwei folgt Haushaltselektronik mit 43 %, gefolgt von Smartphones mit 37 %.
  • Großer Anstieg ist mit + 8 Prozentpunkten bei Abonnements für Streaming-Portale (28 %) zu verzeichnen.
  • Ebenfalls einen hohen Anstieg weisen die Branchen Heimwerker- und Gartenartikel (+7 Prozentpunkte, Neuwagen (+5 Prozentpunkte) und Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten (+5 Prozentpunkte) auf.