• Der Konsum regionaler Produkte ist eine Vernunftsentscheidung

In den Augen der europäischen Verbraucher geht es beim Konsum regionaler Produkte um Werte und dessen sozioökonomischen Einfluss.

Die Wirtschaft unterstützen und Arbeitsplätze sichern

Die europäischen Konsumenten geben vorrangig zwei Argumente für den Kauf regionaler Erzeugnisse an:

  • 49 % wollen die regionale Wirtschaft unterstützen, 43 % Arbeitsplätze sichern.
  • Der wirtschaftliche Aspekt ist vor allem für die portugiesischen (64 %) und bulgarischen Verbraucher (60 %) wichtig, während die Dänen und Schweden, aber auch die Franzosen dieses Argument für weniger dringlich halten.
  • Speziell für die Portugiesen (63 %) ist die Arbeitsplatzsicherung ein wichtiger Aspekt. Für deutsche und dänische Konsumenten hingegen ist das kein entscheidendes Argument – zwei Länder, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht.

Geschätzt werden Qualität

  • Durchgehend betonen die Europäer die Qualität der Produkte und die hohen Produktionsstandards (35 % und 32 %).
  • Besonders aufmerksam was die Qualität angeht, sind die Bulgaren und Italiener (43 % und 42 %).

 Beim Kauf wird die Umwelt weniger wichtig

  • Die europäischen Konsumenten erkennen im Kauf regionaler Produkte einen positiven Einfluss auf die Umwelt.
  • Wenn es zum Kauf kommt, verliert dieser Aspekt an Bedeutung.
  • Nur 25 % der Europäer gibt an, dass sie regionale Produkte kaufen, um auf diese Weise die Umweltbelastung zu reduzieren.
  • Für die Konsumenten in Schwedenund Deutschland ist der Umweltaspekt wichtig (51 % und 35 %).
  • Für Bulgaren und Rumänen eher weniger (6 % und 7 %).