• Regionale Produkte: In erster Linie Lebensmittel und Konsumgüter

Auch wenn die meisten europäischen Konsumenten regionale Produkte als in der Region hergestellte Erzeugnisse verstehen, erweitert sich beim Einkauf ihr Blickwinkel.

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  • Jeder zweite Befragte wählt beim Kauf Produkte aus dem eigenen Land.
  • Lediglich 18 % entscheiden sich für ein Produkt aus der eigenen Region.
  • Für 22 % der befragten Europäer beeinflusst die Herkunft nicht die Kaufentscheidung.
  • In Italien und Bulgarien werden Produkte aus dem eigenen Land besonders stark bevorzugt (65 % und 62 %).
  • In Österreich, Deutschland und Spanien – allesamt Länder mit starken regionalen Strukturen – haben die Konsumenten eine Vorliebe für regional hergestellte Produkte (33 %, 29 % und 24 %).
  • Für die Dänen, Bulgaren, Tschechen und Slowaken hat dieses Kriterium hingegen eine sehr geringe Bedeutung (4 %, 7 %, 7 % und 8 %).
  • Für 34 % der belgischen Konsumenten spielt die Produktherkunft eine untergeordnete Rolle.

Die Verfügbarkeit von regionalen Produkten in den  Lebensmittel, Einrichtungsgegenstände, Hygiene- und Pflegeprodukte, Kleidung und  Hightech-Geräte wird sehr unterschiedlich wahrgenommen.

Lebensmittel

93 % der europäischen Konsumenten sind der Meinung, dass es ein ausreichendes Angebot an regionalen Produkten gibt.

Einrichtungsgegenstände

  • 59 % der europäischen Konsumenten bestätigen ein ausreichendes Angebot, wenngleich es je nach Land recht unterschiedlich bewertet wird:
  • 79 % der befragten Rumänen und 76 % der Portugiesen finden ausreichend Einrichtungsgegenständen aus regionaler Produktion.
  • In Deutschland und Frankreich sind es lediglich 48 % bzw. 36 %, die das bestätigen.

Hygiene- und Pflegeprodukte

  • Hier liegen die Länder näher beieinander. Die rumänischen Konsumenten finden am meisten regionale Produkte (76 %, gegenüber 55 % im Durchschnitt).
  • Ausgerechnet die französischen Konsumenten bemängeln die fehlende Auswahl an regional erzeugten Hygieneund Pflegeprodukten. Lediglich 41 % sind der Meinung, dass es ein Angebot an regional hergestellten Produkten gibt.

Kleidung

  • Bei Kleidung liegt der europäische Durchschnitt bei 54 %.
  • Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen in den einzelnen Ländern.
  • Franzosen konstatieren einen Mangel an regionalen Textilien – nur 30 % halten sie für verfügbar.
  • Die Portugiesen finden eine reichliche Auswahl an regionalen Produkten vor (79 %).

Hightech-Geräte

  • Bei Hightech-Geräten ist es besonders schwer, den europäischen Konsumenten regional produzierte Erzeugnisse anzubieten (35 %). Es herrscht die allgemeine Ansicht, dass technische Geräte vor allem in Asien produziert werden.
  • Dennoch: einer von zwei Rumänen gibt an, er könne ein entsprechendes regional erzeugtes Produkt erhalten.
  • Nur einer von fünf Franzosen kann das Gleiche behaupten.

Defizite im regionalen Angebot

  • 71 % geben an, dass importierte Produkte eine starke Konkurrenz darstellen.
  • Insbesondere Franzosen, Italiener und Portugiesen zeigen sich hier besorgt (81 %, 80 % und 81 %).
  • Diese Sorge tragen nur 53 % der britischen Konsumenten.
  • Darüber hinaus sind die befragten Verbraucher der Meinung, dass regional erzeugte Produkte nur einem begrenzten Kreis an Käufern zugänglich ist, was wiederum ihren Verkauf über bestimmte Vertriebswege (55 %) oder an andere Verbrauchergruppen (43 %) begrenzt.

  • Das Kaufverhalten der europäischen Verbraucher passt sich der Verfügbarkeit regionaler Erzeugnisse an.
  • 87 % der Befragten bevorzugen beim Kauf von Lebensmitteln Produkte aus dem eigenen Land.
  • Im eigenen Land erzeugte Hygiene- und Pflegeprodukte sind ebenfalls sehr beliebt und nehmen mit durchschnittlich 65 % Platz 2 ein.
  • Bei Einrichtungsgegenständen und Bekleidung bevorzugen 60 % bzw. 56 % der europäischen Konsumenten heimische erzeugte Produkte.
  • Bei Hightech-Geräten sind es nur 33 % der Verbraucher, die den Kauf von heimischen Produkten bevorzugen.
  • Davor kommt noch der Neuwagenbereich mit 41 % . Diese Präferenz ist umso höher, je mehr die Länder selbst über einflussreiche Automobilhersteller und -marken verfügen. Dementsprechend besetzen auch Deutschland und Frankreich die Spitzenplätze mit 56 % bzw. 50 %.