• Förderung regionaler Produkte

Die europäischen Verbraucher glauben an ihre regionalen Produkte. Das zeigt sich insbesondere darin, dass 95 % der Befragten der Meinung sind, dass es wichtig ist, dass der Kauf solcher Produkte gefördert wird.

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Förderung regionaler Produkte

  • Für 39 % der Konsumenten stellt die Förderung regionaler Produkte sogar eine hohe Priorität dar.
  • Das gilt insbesondere für die italienischen Konsumenten, gefolgt von Portugiesen, Franzosen, Bulgaren und Rumänen.
  • Konsumenten in Tschechien (25 %), Belgien und Polen (je 26 %) sehen darin keine besondere Notwendigkeit, regionale Produkte besonders zu fördern.

Produkte mit Wiedererkennungswert

  • 66 % glauben aber auch, dass bereits viele regionale Produkte angeboten werden.
  • 61 % geben an, dass diese leicht zu identifizieren sind.
  • 69 % sind der Ansicht, dass mittlerweile mehr regionale Produkte als in der Vergangenheit zur Verfügung stehen.
  • 67 % sind überzeugt, dass das Angebot in Zukunft noch wachsen wird, unabhängig von der Vertriebsform.
  • Die Italiener geben mit Abstand am häufigsten an, dass es ausreichend regionale Produkte gibt (79 %).
  • Für Tschechen und Portugiesen ist es schwieriger, solche zu finden (49 % bzw. 52 %).
  • Auch bei den Franzosen sind es etwas mehr als die Hälfte (57 %). Sie erwarten zusammen mit den schwedischen Konsumenten (jeweils 76 %) künftig eine deutlich größere Auswahl regionaler Erzeugnisse im Handel.

Im Hinblick auf zukünftige Verbesserungen verteilen die europäischen Konsumenten sowohl gute als auch schlechte Noten an die Akteure im Bereich regionaler Produkte und heben die Diskrepanz zwischen dem Engagement Einzelner und dem der Institutionen hervor. Je regionaler die Akteure, desto größer ist gewöhnlich ihr Engagement.

Aktivste Gruppen

  • Gewerbetreibende, gemeinnützige Organisationen und bewusste Verbraucher gelten als aktivste Gruppen.
  • Engagement kleiner Handwerksbetriebe und Händler wird von den europäischen Konsumenten besonders gewürdigt (80 %) - insbesondere auf der Iberischen Halbinsel. In Dänemark (59 %) und Deutschland (66 %) hingegen weniger.
  • Die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen wird von 76 % der europäischen Konsumenten geschätzt, allen voran von Verbrauchern in Spanien, Frankreich und Norwegen.
  • Die Anstrengungen der Verbraucher (67 %) werden vor allem in der Slowakei und in Schweden hervorgehoben, während dieser Aspekt in Österreich und Dänemark geringer gewertet wird.

Führsprecher regionaler Erzeugnisse

  • Marken und Unternehmen werden mehrheitlich als Fürsprecher regionaler Erzeugnisse wahrgenommen (59 % und 56 %). Ihr Engagement wird vor allem in den mittelosteuropäischen Ländern geschätzt.

Wenig aktiv

Medien, Regierungen, Behörden sowie die Europäische Union werden von den europäischen Konsumenten als wenig aktiv im Hinblick auf die Promotion von regionalen Erzeugnissen empfunden (49 %, 44 % bzw. 42 %).

Zwar finden sie in Norwegen und der Slowakei zwei starke Befürworter ihrer Arbeit, aber Deutschland, Frankreich und Italien zeigen sich weitaus kritischer.

Das von den Konsumenten als zu gering empfundene Engagement auf europäischer Ebene für regionale Produkte spiegelt sich auch beim Thema Qualitätssiegel wider.

  • 77 % der europäischen Konsumenten halten Kennzeichnungen, Zertifikate und geschützte Ursprungsbezeichnungen für zuverlässige Garanten für Qualität und Rückverfolgbarkeit der Herkunft.
  • 74 % geben an, dass ein europäisches Qualitätssiegel für bestimmte Produkte wünschenswert wäre.
  • 62 % sind der Meinung, dass es schon eine Vielzahl an Qualitätssiegeln gibt.
  • 71 % der Verbraucher wünschen, dass es in Zukunft noch mehr geben sollte.
  • Nur 56 % der europäischen Konsumenten können Qualitätssiegel leicht zuordnen.
  • 66 % der Befragten geben an, dass diese ihre Kaufentscheidungen beeinflussen.